Fa-58, 27. Juni 2020, Antwort Vom Sprecher Des Außenministeriums, Herrn Hami Aksoy, Auf Eine Frage Zum Vorschlag Des Hohen Eu-vertreters Borrell, Die Türkei Und Die Griechisch-zypriotische Verwaltung Südzypern Zusammenzubringen

Republik Türkei Außenministerium 27.06.2020

Dieser Vorschlag der EU, die die Existenz der türkischen Zyprioten stets ignoriert und sich in keiner Erklärung auf deren gleichen Rechte an Rohstoffen der Insel bezogen hat, ist keineswegs ernst zu nehmen.

Wie wir wiederholt betont haben, ist der Gesprächspartner der griechischen Zyprioten bezüglich der Kohlenwasserstoffressourcen die türkischen Zyprioten, bis eine umfassende Lösung auf der Insel erreicht ist. Der Ansprechpartner des Außenministers der griechisch-zypriotischen Verwaltung Südzypern sind daher gewiss nicht wir, sondern der stellvertretende Ministerpräsident und Außenminister der Türkischen Republik Nordzypern, Herr Kudret Özersay.

Wenn eine Lösung im östlichen Mittelmeer erwünscht ist, sollten die beiden Inselvölker zunächst einmal zusammenkommen und so bald wie möglich einen gemeinsamen Kooperationsmechanismus für die Erkundung und Förderung der Kohlenwasserstoffressourcen, einschließlich der Aufteilung der Einnahmen, einrichten. Der Vorschlag der türkisch-zypriotischen Behörden vom 13. Juli 2019 bietet dafür die notwendige Grundlage.

Eine Abgrenzung der Seegerichtsbarkeitsgebiete westlich der Insel Zypern wird erst nach der Lösung der Zypernfrage möglich sein. Die Türkei wird sich unter keinen Umständen mit der griechisch-zypriotischen Regierung zusammensetzen, die sich den Titel Republik Zypern angeeignet hat und die türkischen Zyprioten nicht vertritt.

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