Fa-66, 22. Juli 2020, Antwort Vom Sprecher Des Außenministeriums, Herrn Hami Aksoy, Auf Eine Frage Zu Der Erklärung Des Griechischen Außenministeriums Zu Den Explorationsarbeiten Des Schiffes Oruç Reis Im Östlichen Mittelmeer

Republik Türkei Außenministerium 22.07.2020

Im Rahmen der laufenden Kohlenwasserstoff-Explorationsarbeiten der Türkei im östlichen Mittelmeer wird mit einem von den zuständigen Behörden gesendeten NAVTEX öffentlich angekündigt, dass unser seismisches Forschungsschiff Oruç Reis ab dem 21. Juli 2020 eine neue seismische Untersuchung im östlichen Mittelmeer durchführen wird.

Das Meeresgebiet, in dem Oruç Reis eine Untersuchung durchführen wird, befindet sich vollständig innerhalb des türkischen Festlandsockels, wie er den Vereinten Nationen mitgeteilt wurde, und innerhalb der von der türkischen Regierung der TPAO in 2012 gewährten Lizenzgebiete. Unser seismisches Forschungsschiff Barbaros Hayrettin Paşa hatte in den letzten Jahren in einem Teil desselben Gebietes ebenfalls eine Untersuchung durchgeführt.

Griechenland jedoch erhob Einspruch gegen die gegenwärtigen Explorationsarbeiten und behauptete, das Untersuchungsgebiet liege innerhalb seines eigenen Kontinentalschelfs. Griechenland stützt diese Behauptung auf seine abgelegenen Inseln, die weit vom eigenen Festland entfernt sind, insbesondere Kastelorizo. Dieser maximalistische Festlandsockelanspruch Griechenlands widerspricht dem Völkerrecht, der Rechtsprechung und den Gerichtsentscheidungen.

Das Argument, dass eine Insel von 10 Quadratkilometern, die nur 2 Kilometer von Anatolien und 580 Kilometer vom griechischen Festland entfernt ist, eine Festlandsockelfläche von 40.000 Quadratkilometern ergeben sollte, ist weder rational noch steht es im Einklang mit dem Völkerrecht. Daher weisen wir diese unberechtigten Behauptungen von Griechenland zurück.

Die Türkei bekräftigt ihre bis heute bei verschiedenen Gelegenheiten auf allen Ebenen wiederholten Aufrufe an Griechenland zum Dialog, wird aber auch weiterhin ihre legitimen Rechte und Interessen verteidigen, die sich aus dem Völkerrecht ergeben.

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